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SamPurna ~ Ist wirklich genug für alle da? ~ Reichtum auf Yoga-weise.

Sampurna ~ Ist wirklich genug für alle da? ~ 3 Gedanken zum Reichtum für Zögerliche.
"Es ist genug Fülle für alle da. Jeder verdient ein Leben in Fülle. Jeder kann so ein Leben haben."

 

Ich hatte da ehrlich gesagt schon öfters meine Zweifel. Der große Welt-Kuchen schien mir eben nicht unendlich. Kriege ich das letzte Stück, kriegst du keins. Und kriegst du ein größeres Stück, wird meines kleiner. Oder?

 

Ich wollte schon immer jemanden zur Seite nehmen, der diesen Satz nicht nur dahinsagt, sondern wirklich lebt und fragen:

"Ist wirklich genug für alle da?"

 

Für uns Sanftmütigen, die das Thema der Fülle vielleicht ein wenig zögerlich und altruistisch betrachten, scheint diese Rechnung nicht ganz aufzugehen.  Liegt es an mangelndem Selbstwert, dass wir so denken? Oder sind wir hoffnungslose Altruisten, die es tatsächlich nicht schön finden, auf Kosten Anderer etwas zu genießen? Ist das ganze Fülle-Denken gar eine Verkaufslüge des Selbsthilfemarktes?

 

Wenn du wie ich nicht glaubst, dass diese schöne Welt nur existiert, um von manifestationswütigen Menschenwesen ratzefatz wegkonsumiert zu werden, habe ich drei hilfreiche Gedanken für dich.

 

Sampurna: Reichtum auf Yoga-Weise.


सम्पूर्ण

Sampurna - Erfüllung, Reichtum

Was ist Reichtum? Ist davon echt genug für alle da oder ist dieser Glaube nicht vermessen? Warum entziehen sich manche Wünsche scheinbar immer wieder? Und warum haben manche so viel von dem, was Anderen fehlt? Hier sind die Fragen, die ich mir gestellt habe. Und einige Antworten, die mich weitergebracht haben.

 

Frage 1: Ist echt genug für alle da?

Antwort: Reichtum wollen alle - aber niemand denselben.

Vor kurzem meinte mein Bruder zu mir: "Boah, so zu arbeiten wie du, das ist für mich die Definition der Hölle." Ich aber liebe meine Arbeit und meine Tagesgestaltung. Mein Bruder liebt seine Arbeit genauso, geht darin auf. Wenn ich mir allerdings vorstelle, unter seinen Arbeitsbedingungen zu werkeln, verkümmere ich beim bloßen Gedanken wie eine vergessene Topfpflanze.
 
Gute Arbeit, gutes Geld, gute Beziehung, gutes Zuhause, gute Freizeit, gute Gesundheit - wir wollen das ALLE. Aber zum Glück bedeutet "GUT" für Jede/n etwas leicht Anderes, und das genügt schon, damit genug für alle da ist.

Es ist nur unser Hirn, dass das persönliche "Gut" für das allgemeingültige "Gut" hält und damit glauben lässt, dass alle hinter ein und demselben her sind. Deshalb ist es so wichtig, dich ein wenig in Selbsterkenntnis zu üben. Herauszufinden, wann du dich tatsächlich golden und reich fühlst.

Mini-Meditation: Betrachte genau, was du dein "Gut" in der jeweiligen Kategorie bedeutet. Und vergleiche deine Erkenntnisse mit Freunden.
 
Sampurna = Reichtum erfüllt dich und bringt dich dorthin, wo du eine Leere füllst. Win-win!

Frage 2: Warum erfüllt sich mein Wunsch nach ... nicht?

Antwort: Du bist nicht Wahrer des Reichtums, sondern Erschaffer.

Falls du dich gerade nach etwas verzehrst, dass sich dir schmerzvoll entzieht: sei wärmstens umarmt. Und lass uns sehen, ob dir der folgende Gedanke helfen kann.

Mancher Reichtum wird dir einfach in den Schoß gelegt. Dann bist du "Wahrerin der Fülle". Du sollst sie genießen, pflegen und teilen. Du sollst dich daran erfreuen.

Doch manches Mal werden dir armselige Situationen gereicht, damit du SELBST sie verschönerst, bereicherst und anhebst. Du bist der Schatz.

Damit Reichtum echter Reichtum ist, muss er sich "machbar" anfühlen. Soll heißen: Wenn du dich hilflos oder machtlos fühlst, dann macht auch ein zugeflogener Reichtum nicht glücklicher. Bei mir äußert sich das so: Selbst wenn alles gut läuft, bin ich in ständiger Sorge, wie lange mein Glück wohl anhalten wird. Die ersehnte Fülle kann ich also gar nicht richtig genießen, solange ich nicht weiß, wie ich sie aktiv erschaffen kann. Wenn ich das gelernt habe, bin ich frei und selbstbewusst. Ich weiß, dass ich in den widrigsten Situationen Fülle mit erschaffen kann.

Wenn du selbst zur Bereicherung wirst, ist das echter Reichtum. Du kannst also die Herausforderung des Mangels annehmen und lernen, Reichtum proaktiv zu erschaffen. Mehr dazu im letzten Punkt.

Mini-Meditation: Betrachte, wo du bestehenden Reichtum wahrst. Wozu hast du immer Zugang: Liebe? Ästhetik? Geld? Freiheit? Freundschaft? Kreativität? Wo hingegen schaffst du Reichtum, indem du lernst, der Schatz zu sein, der eine Situation bereichert?

 

 

 

Sampurna = Die Wurzel des Reichtums ist meine Haltung.

 

 

 

 

Frage 3: Warum hat sie, was ich nicht habe?

Antwort: Weil sie sich verpflichtet hat.

Eine wahre Geschichte: Es gibt da eine Frau, auf die war ich eine Zeit lang äußerst eifersüchtig. Sie hat ein Yogastudio, in dem sich alles verkauft wie frische Semmeln. Mir wurde regelmäßig übel vor Neid, wenn ich beobachtete, wie leicht ihr das Geschäft im Vergleich zu mir fiel. Was hatte sie, was ich nicht hatte?

Die Antwort: Prinzipiell hat alles einen Preis. Der Preis ist aber nicht, was du denkst. Der Preis für echten Erfolg sind nicht Integrität oder Lebensglück. Der Preis ist positive Verpflichtung.

Im Fall der Yogalehrerin:

  • Sie hat beschlossen, die finanzielle Hauptverantwortung für einen Riesen-Yogaschuppen zu übernehmen.
  • Sie hat beschlossen, die Menschen in den Mittelpunkt zu stellen, merkt sich Namen, Geschichten. Es dreht sich nicht um sie. 
  • Sie hat keine Furcht, an vorderster Front zu stehen, Entscheidungen zu treffen, das Programm zu wählen, die Räume zu gestalten.

Im Vergleich zu ihr war ich nörgelig, selbstsüchtig und selbstgerecht. Als ich begriffen habe, dass auch ich mir diesen Traum durch Charakterentwicklung und Lernen erfüllen könnte, fiel der Neid von mir ab. Dann war es nur noch eine einfache Frage: Will ich mich verpflichten, ein Mensch zu werden, der diesen Erfolg tragen kann? Oder nicht?


Mini-Meditation: Versetze dich mit Haut & Haar in die Situation eines für dich beneidenswert reichen Menschen. Welche Verantwortung hat dieser Mensch übernommen, vor der du vielleicht zurückschreckst? Was wäre, wenn du dich jetzt verpflichtest?

 

 


Sampurna = Erfüllung und positive Verpflichtung gehen Hand in Hand.

 

 

 


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