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Freude! ~ Einfache Übungen für gute Laune

Freude! ~ 3 einfache Yoga-Übungen für gute Laune.
Eine Yoga-Sequenz, die den "Freude-Knopf" drückt.

Wie geht eigentlich Freude? Weißt du, welchen Knopf du drücken kannst, um Freude zu verspüren? Freude ist nur bedingt Zufall - wir können aktiv nachhelfen.

 

Die folgende kleine Yoga-Sequenz habe ich für die "Aktion Freude" zusammengestellt. Sie verbindet das Beste aus Ost und West, Yoga & Hirnforschung. Ich zeige dir 3 einfache Übungen, die verlässlich den "Freudeknopf" betätigen und deine Körperchemie umwandeln.

 

Freude-Nerds erfahren außerdem, wie Freude entsteht und was wir tun können, um unserem Körper damit nachzuhelfen.


yoga für die Freude

Unser Körper hat eingebaute "Freude-Schalter" und mit dieser Sequenz lernst du, sie auch zu betätigen. Diese Techniken heben und stabiliseren meine Laune seit Jahren verlässlich. Dabei sind sie sehr genügsam: Sie passen sich an meine Bewegungs-Kapazitäten an, brauchen wenig Platz und Zeit und kein spezielles Outfit.

 

 Gib dir 3 Tage mit diesen Übungen und schau was passiert. (Wer lieber jammern mag, kann's ja weiterhin tun.)

 

Übrigens: Diese Yoga-Sequenz ist mein Beitrag und ein Dankeschön für die schöne Arbeit der Aktion Freude, die mit einer witzigen und einfachen Idee den Fokus vom Raunzen auf die Freude verlegt. Einfach toll!

Warum es wichtig ist, Dich zu freuen

Freude ist auch aus medizinischer Sicht ein Anzeiger für Wohlbefinden. Wenn du dich am Leben erfreust, zeigt das, dass in diesem Augenblick alles in Ordnung ist mit Körper, Geist und Psyche (selbst wenn's hier oder dort zwickt). Freude funktioniert aber auch andersherum als "Medikament", das dich wieder in Richtung umfassender Gesundheit lenkt. Freude ist also kein nebensächlicher Luxus, um den du dich kümmerst, wenn alles andere erledigt ist. Sie ist die Begleiterscheinung eines gut gelebten Lebens und Balsam für die Seele in herausfordernden Zeiten.

 

Wie Du übst

Wieviel: Die Übungen funktionieren sowohl einzeln als auch zusammen als Sequenz. Du brauchst zwischen 5 und 15 Minuten Zeit. 

Wann: Du kannst täglich und zu jeder Tageszeit üben. Je weniger du dich aufputschen möchtest, desto ruhiger und langsamer atmest du.

Womit: Du brauchst etwa 2 m2 Platz und eine weiche Unterlage für das Rollen (z.B. Matratze, Teppich, Decke oder Yogamatte). 

 

 

Hinweis: Die Übungen beginnen etwa 1 Stunde später zu wirken. Unter Umständen fühlst du dich dann ziemlich high. Sei also gewarnt, falls du deinen Ruf als Miesepetra(peter) wahren möchtest. 

Die Übungen

ÜBUNG 1: SCHÜTTELN

Auch bekannt als: "Wackelpudding"

 

Am Besten legst du fetzige Musik auf. Stell dich aufrecht hin und lass deinen gesamten Körper mit federnden Knieen locker schütteln, wippen und wackeln. Zwischendurch kannst du gerne auch hüpfen (so wie ich im Bild). Mach die Augen zu, lass den Tag Revue passieren und schüttle alles ab, was sich dir an die Fersen geheftet hat.

 

Schüttle dich 5-10 Minuten frei.

 

Warum es wirkt:

Als Kind gehörte Wackeln, Schütteln und Hüpfen zu deinen Bewegungs-Dauerbrennern. Diese Zappelei war nicht nur lustig, sie hat dir auch geholfen, deine Erlebnisse zu verarbeiten. Forscher haben nun herausgefunden, dass depressiven Menschen ein großer Teil dieses vertikalen Bewegungsspektrums fehlt.* Keine Überraschung, oder? Traurigen Menschen fehlt das federnde Auf-und-Ab in Gang und Haltung. Mit Springen, Hüpfen und Schütteln können wir die kindliche Fröhlichkeit & Resilienz wieder wachküssen.

ÜBUNG 2: SCHAUKELN

Auch bekannt als: "Rollmops"

 

Setz dich auf deine weiche Unterlage und greife Knie oder Kniekehlen. Lass dich locker vor- und zurückrollen. Schaukle möglichst mühelos und schwungvoll. Wenn du den Dreh raushast, spiel' mit verschiedenen Beinpositionen: streck die Beine im Schwung aus, oder bring sie in die Grätsche...

Bei verletztem/empfindlichem Nacken: Leg dich eingerollt auf den Rücken und wiege dich locker von Seite zu Seite.

 

 

Rolle 10x oder mehr.

 

Warum es wirkt:

Herumkugeln gilt im Yoga als besonders einfache Möglichkeit, die Glückshormon-Produktion anzukurbeln. Ähnlich der ersten Übung hebt das Lockern der Muskeln und Schaukeln des Körpers die Laune. Zusätzlich rollst du bei dieser Übung sanft die Faszien deines Rückens aus, was für mehr Entspannung, Beweglichkeit und Durchblutung sorgt.

 

ÜBUNG 3: ATMEN

Auch bekannt als: "Siegreicher Autostopper" oder "Ego Eradicator"

 

Setz dich auf ein Kissen in den Schneidersitz, Fersensitz oder auf einen Stuhl. Bring die Fingerspitzen an die Ballen und streck deine Daumen heraus. Ziehe mit den Fingerspitzen leicht an den Ballen. Jetzt kommen die Arme in einen 60°-Winkel in den Himmel. Stell dir vor, dass du durch die Ziellinie läufst: Brustkorb weit, Blick offen, Gesicht voll Freude! Lass deine Haltung die Worte "Ja!" widerspiegeln. Am meisten Spaß macht es, wenn du dich in einen "Siegestaumel" hineinsteigerst. Bleib dran, das Gefühl hinterher ist sensationell!

 

Atme tief (und ruhig auch geräuschvoll!) 2 Minuten lang. Mach jederzeit kurze Pausen für deine Arme.

 

Warum es wirkt:

Um zu verstehen, wie es dir geht, liest dein Gehirn in deinem Gesicht und deiner Haltung. Dann passt es deine Körperfunktionen an deine Mimik und Körperhaltung an. Das heißt: Du fühlst dich sehr schnell genau so, wie du dastehst - z.B. mit hängendem Kopf ganz traurig über dein Handy gebeugt? *ähem*

 

Es genügen übrigens 2 Minuten in einer Haltung, um deine Körperchemie messbar zu verändern. Diese vom Kundalini Yoga inspirierte Atem-Meditation bringt dich mehrere Minuten lang in eine Sieger-Pose und wirkt somit über deine Gestik und Mimik auf die Glückshormone.

ABSCHLUSS: RUHEN

Auch bekannt als: "Wonneproppen"

 

Leg dich hin und spür das wohlige Rieseln in deinem Körper. Schließ die Augen und stell dir einen geliebten Menschen vor, der dich anstrahlt. Ohne dich zu bewegen, erwidere dieses Lächeln. Lass das Gefühl eines Lächelns dein Gesicht erfüllen, dann die Brust, den Bauch, den ganzen Körper.

 

Ruhe für 2-5 Minuten.

 

Warum es wirkt:

Nach all dem Gezapple sind ein paar Minuten süßes Nichtstun ideal, um die neue Stimmung in deinem Körper zu genießen. Die Visualisierung des Inneren Lächelns macht sich die faszinierende Macht deiner Vorstellungskraft zunutze. Deinem Gehirn ist nämlich egal, ob du wirklich lächelst oder nur daran denkst. Lächeln entspannt zuerst das Gesicht und dann den ganzen Körper. Es signalisiert deinem Körper, dass du in Sicherheit bist und in den Selbstheilungs-Modus umschalten möchtest.

Ich hoffe, du hast deine Freude an diesen Übungen und findest schöne Möglichkeiten, sie in dein Bewegungs-Repertoire einzubauen!

 

 

Alles Gute und wahre Freude,
Susanna


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